Nationalflaggen: Aus Respekt und Zusammenhalt

17. September 2015

Gerade in Deutschland ist die Sache mit der Nationalflagge nicht so einfach. Aufgrund der deutschen Geschichte ist man vorsichtig, wenn es um Stolz geht. Gleichzeitig hat nicht erst seit dem „Sommermärchen“ (also der Fußball-WM in Deutschland) ein Umdenken stattgefunden. War damals die Welt „zu Gast bei Freunden“, ist heute klar, dass Stolz auch ohne bitteren Beigeschmack auskommen kann. Der Fußball war dafür der ideale Wegbereiter.

Nationalflaggen: Groß und dynamisch

NationalflaggenSicher haben Sie schon einmal das EU-Zentrum in Brüssel gesehen (ob nun im Fernsehen oder auch live, vor Ort). Nicht nur architektonisch ist Brüssel ein Besuch wert, auch die Nationalflaggen sämtlicher EU-Länder in beeindruckender Größe und nebeneinander aufgereiht, wirken mehr als imposant.

Nationalflaggen symbolisieren nicht nur die Identität eines Landes, sie sagen auch etwas über die Eigenschaften der Menschen aus, und je intensiver man sich mit einer Flagge beschäftigt, desto spannender wird sie. Suchen Sie sich doch einmal die Nationalflagge ihres Lieblingslandes heraus und stöbern Sie ein wenig in der Geschichte von Land und Flagge. Es lassen sich eine Menge spannender Hintergründe recherchieren, teilweise sogar amüsant.

Nationalflaggen verbinden

Internationale Veranstaltungen finden in der Regel große Beachtung. Und wir meinen nicht nur die Fußball-WM, sondern auch zahlreiche andere Veranstaltungen. Im sportlichen Bereich gibt es zum Beispiel Formel-1-Rennen, internationale Ski-Wettbewerbe oder große Golf- und Tennis-Turniere. Aber auch der European Song Contest ist ein hervorragendes Beispiel für das verbindende Element von Event, die über alle Grenzen hinausgehen.

Oft sind auch Messen international ausgelegt und interessant für Deutsche, Amerikaner, Chinesen oder Russen. Wenn es um den Austausch und das gegenseitige Befruchten von Geschäftsmodellen oder Produktideen geht, sind Landesgrenzen schnell in den Hintergrund gerückt. Hier steht das Gemeinsame im Vordergrund, Perspektiven, Innovationen.
Nicht nur bei großen internationalen Veranstaltungen, sondern auch bei kleineren Zusammenkünften gehört das Hissen der Fahnen zum guten Ton, wird unausgesprochen sogar in gewisser Weise erwartet. Nationalflaggen verbinden eben.

Nationalflaggen-01

Quer- oder Hochformat?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Auf die Frage, ob man Nationalfahnen besser im Hochformat oder Querformat anwendet, gibt es keine objektiv richtige Antwort. Es kommt immer auf die Rahmenbedingungen an. Das Hochformat macht Sinn, wenn nur übersichtlich Platz vorhanden ist. Hier eignet sich dann eine Nationalfahne als Bannerfahne. Eine Werbefahne im Querformat braucht nach außen hin mehr Platz, um in ihrer Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt zu sein. Niemandem ist gedient, wenn die Nationalflagge gegen angrenzende Gebäude schlägt oder sich in den Ästen von Bäumen verfängt (mal abgesehen davon, dass sie Gefahr läuft, beschädigt oder sogar zerstört zu werden).

Zudem ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks, ob die Nationalflagge hoch oder quer aufgehängt wird. Allerdings sollten Sie als Gastgeber auch berücksichtigen, dass Ihre Gäste womöglich genaue Vorstellungen von der Nationalflagge haben. Mal ist es der Mentalität geschuldet, mal vielleicht auch nur der „Eigenart“ des Gastes, der seine Nationalflagge lieber hochkant bzw. quer sehen möchte.

„Bonsai“-Nationalflaggen

Sie planen ein gepflegtes Essen mit internationalen Gästen? Und wollen jede Nationalität entsprechend würdigen? Aber Sie haben nicht den Platz, Nationalfahnen zu nutzen?
Schade, aber auch nicht weiter tragisch. Denn Nationalflaggen gibt es in zahlreichen Variationen. Und die können auch kleiner sein. Zum Beispiel in Form von Tischflaggen, die ohne Probleme in einem Restaurant platziert werden können. Auch hier können Sie wählen zwischen Hoch- und Querformat, was dann Tischfahne oder Tischbanner heißt, das Ambiente Ihrer Veranstaltung maßgeblich unterstützt und Ihre Gäste erfreuen wird.

Und dann gibt es ja noch die Nationalflaggen, die wir alle vom „Sommermärchen“ kennen. Gemeint sind die kleinen Autofahnen, die einfach an der Fensterscheibe des Autos befestigt werden. Schon damals übrigens war vielen Fußball-Fans klar, dass es die bunte Vielfalt macht. Oft fuhren Deutschland-Fans mit einer zusätzlichen Autofahne eines der anderen teilnehmenden Ländern durch die Gegend. Aus Solidarität und Verbundenheit. Oder einfach nur, weil die andere Flagge gut aussah.

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